Polikapee

… ist ein kindliches Kunstwort.

Es ist Spätsommer in den späten 1970ern, doch noch weit vor der zweiten Ölkrise.
Ein Paar spaziert mit ihrem Sohn durch den Nachmittag. Neuerdings spricht der Junge. Unvermittelt schaut er seine Eltern an und meint:

Polikapee.

Entschieden ist sein Blick. Der Kleine weist in den Himmel. Die Eltern folgen seinem Blick. Dort, hoch oben in der Richtung seines Zeigefingers, steift ein Flugzeug die Wolken.

Lugzuk!

meinte er weiter. Und er verweist erneut in die Höhe und ruft fröhlich:

Polikapee!

Ist es das Flugzeug?

fragt die Mutter. Nein!

Lugzuk!

schießt die Antwort hervor, von wehmentem Kopfschütteln unterstützt.

Gut. Flugzeug heißt Lugzuk, in Ordnung! Klarheit.

Wieder zeigt der Junge in den Himmel auf den Flieger. Hell ist seine Stimme und sagt deutlich:

Polikapee.

Der Zusammenhang ist unbesteitbar. Denn der, der das Fluggefährt steuert: der Pilot ist der Polikapee: Der Polikapee steuert das Lugzuk. Punkt.

Hier entsteht derzeit die Website zu einer Unternehmung – ein Pilot für Kreative und Lustige … aber auch einfach Interessierte – deren Inhalte überraschen werden.

Veröffentlicht von

T. Klußmann

Mit einem Zwinkern im Hier und Jetzt: Sozialwissenschaftler, Mediator, Coach und Trainer mit einem Blick für Details und dem Hang zum Perspektivwechsel, ohne den Überblick zu verlieren.

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