Kollektive Entscheidung für Coaching-Qualität in Deutschland (2/3)

Coaching-Professionalität: Persönlich ausgerichtet und einig definiert – Überlegungen in drei Teilen.

Das Gegenüber ist wichtigstes Gut im Coaching.
Initiative für ein kollektives Qualitätsbewusstsein (lies hier weiter)
Wirkungsforschung und Gütekriterien – Selbstversuch und KI (9.7.26)

Initiative für ein kollektives Qualitätsbewusstsein

Im Vergleich zu anderen deutschsprachigen Ländern gibt es in Deutschland zu Coaching eine Vielzahl von Bünden, Zusammenschlüssen, Verbänden, Clubs und Interessengemeinschaften.
Um Coaching bekannt zu machen und Orientierung zu bieten kam vor elf Jahren, 2005, die Interessengemeinschaft der Coaching-Verbände zu einer Runde zusammen. In diesem Roundtable Coaching RTC agierten internationale und bundesweite Coaching-Verbände mit Coachingmisch-Verbänden für „die Positionierung von Coaching als professionelle Form reflexiver Beratung in der modernen Arbeits- und Berufs¬welt, die sich von der Expertenberatung abgrenzt.“

Ziel dieser Initiative ist es, der Fachöffentlichkeit sowie allen aktuellen und zukünftigen Klientinnen und Klienten sowie Auftraggebern Orientierung zu zentralen inhaltlichen Fragen zu bieten.

(Profession: Coach. Ein Commitment des Roundtable der Coachingverbände (2015, PDF hier, Interessierte finden hiervon eine Zusammenfassung via gamma.app : Profession: Coach – Ein Commitment des Roundtable der Coachingverbände)

Aus dieser Initiative erwuchsen gemeinsame Resultate wie 2018 eine Compliance-Richtlinie (Ethik) sowie 2020 Mindeststandards für zertifizierte Coaches (Qualitätsstandards). Nach der Vereinsgründung zum Dachverband Roundtable Coaching e.V. 2020 findet sich im Lobbyregister für die Interessenvertretung gegenüber dem Deutschen Bundestag und der Bundesregierung seit 2023 der Registereintrag des RTC (Registernummer: R006077).

Seither ist die verbandsübergreifende Entscheidung für Qualität im Coaching in der Kommunikation. Die Vereinsgründung und Institutionalisierung der Interessengemeinschaft hin zu einem Dachverband in der Bundesrepublik ist Segregation das zunehmende Kennzeichen der ehemaligen Gemeinschaft.

Wie auch immer die Zukunft dieses Dachverbandes gestaltet sein mag, ist die Leistung einer gemeinsamen Einigung auf Qualität, Ethik und Standardisierung für die Profession Coach historisch. Künftig ist damit ein Lernprozess begonnen, den es zu gestalten gilt.

Entsprechend wirke ich mit KollegInnen im Berufsverband QRC e.V. gemeinsam und satzungsgemäss an der Entwicklung von Coaching mit. Der Qualitätsring Coaching und Beratung e.V. war Gründungsmitglied des Vereins (2020) und arbeitet seit 2005 aktiv am Roundtable der Coachingverbände (RTC) mit.

Bereit fürs Morgen

Frisch ist der Morgen – als lächle er uns alle hier an. Dieser Tagesbeginn im neuen Jahr in Leipzig erinnert mich an etwas Grundsätzliches und Selbstverständliches: Lachen.

Bei den Diné (Navajos) wird das erste Lachen eines Babys als Eintritt ins Menschsein gefeiert. Alle kommen dafür zusammen – für dessen Lachen.
Dieser Moment erfährt volle Aufmerksamkeit und ist so kostbar verbindend wie das Salz der Erde, welches die Mitfeiernden geschenkt bekommen. Großzügigkeit, Freude und Güte möge den neuen Menschen durch dessen Leben leiten.

Wir leiten einander. Wir brauchen einander – um Freundlichkeit, Zuneigung, Zuversicht und Humor wirklich zu erleben. Alleine können wir vieles über uns wissen, aber nicht alles erfahren.

Und weil mich keiner besser kennt, bin ich selbst mein Assistent.*

Stimmt zwar aber, es ist doch wie beim Küssen: Es gibt den Punkt an dem ich sicher scheiter, da kämen auch andere nicht weiter, denn dazu brauche ich einen anderen Mund. 
Manche Erfahrungen sind ohne ein Gegenüber nicht möglich – die Freundlichkeit eines anderen braucht es.

Menschenfreundlichkeit ist kein Ideal, sondern eine Lebenspraxis. Weder Humanitarismus noch Misanthropie leiten mich. Entscheidend sind mir konkrete Begegnungen.

Begegnungen bewusst zu gestalten öffnet Räume für Gemeinsamkeiten. Im Gegenüber wird das eigene Selbst deutlicher. Das kann irritieren, aber auch neugierig machen. Sich in Beziehung zu setzen schafft Orientierung.

Begegnung zu nutzen, ohne zu benutzen – Raum zu lassen für dein Ich und mein Ich – das ist mir wichtig.

Verliebt in ein offenes Wir, starte ich ins Neue Jahr. Menschenfreundlichkeit ist lebenswert, weil es Begegnungen verspricht, Neues und Unerwartetes bereit hält. In dem Sinne: Auf eine Neues – miteinander und füreinander!
🙂

* Danke, Annette Humpe für Küssen kann man nicht alleine!

Ruhe, Muße für ein Wir

Offen und einladend beschließen wir das Jahr.

Ein „Wir“ ist viel und wird nur mehr durchs Zusammensein. Es braucht Einladungen, Hände die man reicht, ein Ohr das man schenkt, Worte, die ehrlich berühren.

Teilen und sich Zeit nehmen dafür mehrt das Wir. Uns allen wünsche ich derzeit viele Gelegenheiten für diese Einladungen, für gemeinsame Momente.

Dankbar schaue ich auf das Jahr 2025 zurück. Es gab vieles daran, was mich und vielleicht uns als Aufforderung für Güte, Besserung und Zuversicht – aber auch Entscheidungen und Positionierung – nutzen lässt. Mir war es ein lehrreicher und fordernder sowie ereignisreicher Zeitraum.

Denen, die mir Vertrauen in Aufträgen und Begleitung schenkten, danke ich sehr!

Die, die mir nahe stehen, wissen um mein Glück, welches ich in meinen Tätigkeiten finde.

Ihnen und euch friedvolle Feiertage!

Laub gesäumt von Frost ist sonnenbeschienen und bunt. In einem Bild im Bild findet sich links oben ein Bildausschnitt mit Rundungen in dem im Hintergrund ein Foto einer Grinch-Figur eine große, rot-weiße Süßigkeit zeigt. rechts oben steht: "Ein ereignisreiches 2026" in einer bräunlichen Sprechblase. UNten im Bild von den sich die Logos des QRC e.V. und des DACH^PP e.V. Links mittig steht in einer "Sprechblase Besinnliche Momente." und in einer dritten Sprechblase: "Fröhliche und dankbare Grüße von Torben Klußmann.

Nach meiner Pause bin ich ab dem 5. Januar 2026 weiter aktiv.

Einen guten Rutsch ins 2026!

Ageismus stellt uns vor Aufgaben

Alt werden in Deutschland – eine Vielfalt der Potenziale und Ungleichheit der Teilhabechancen fasst aktuell der 9. Altersbericht.

Gemeinsam mit Hanna Sostak und Barbara Heinze besuchte ich gestern zu dessen Anlass die Fachtagung Ageismus und Diskriminierung von älteren Menschen.

Barbara Heinze (links), Torben Klußmann (mittig), Hanna Sostak (rechts) bei der Fachtagung zum 9. Altersbericht zu Ageismus und Altersdiskriminierung im Alter

Eindrucksvolle ReferentInnen luden ein, um zu Verstehen

  • wie unserer aller Altersbilder – als Quellen von Selbstdiskriminierung wirken,
  • wie in Luzern kampagnenstark Stolz und Selbstbewusstsein Wirkung entfaltet,
  • welche Aufgaben Seniorenpolitik gegenwärtig verfolgt,
  • wie juristisch die Altersgrenze und ein Verbot der Altersdiskri-minierung den Arbeitsmarkt herausfordert,
  • wie psychotherapeutische Interventionen hilfreiche Wirkungen entfalten und
  • wie (assistierter) Suizid im Alter eng mit Ageismus im Zusammenhang stehen mag – ja, welch empirische Resultate dienlich den Blick schärfen helfen.

Das Team und die Zulieferer des DZA haben mir gemeinsam mit den Aktiven der MSB Medical School Berlin und den Referentinnnen und Referenten einen Fachtag im Konzertsaal der BSP Business & Law School geschenkt, der das Thema erlebbar, diskursiv und öffnend würdigte.

Für uns drei fließen diese Stunden voll Erfahrungen, Kenntnisständen und (interdisziplinären) Haltungen in unsere Produktentwicklung für ein wirkungsvolles Angebot der Prozessberatung mit ein.

Dankeschön!

Info:
Altersbericht https://www.neunter-altersbericht.de/bericht
Fachtagung https://www.neunter-altersbericht.de/ageismus

Auf, ein Neues!

Pack´s an!

Ich hörte bis spät in den Morgen das Knallen. Sah die Lichter, wie sie bunt, grell mit Kraft und Rauch unsere Silvester-Nacht erhellten. Dachte mir:

Mensch, was brauchen wir alles und betreiben es mit solcher Vehemenz, bis die Geister vertrieben sind.

Neujahr 2025, Berlin

Ruhiger ist nun der Nachmittag des ersten Tages im Jahr 2025. Die Stadt macht für uns ein Päuschen.

Für meinen Wunsch für Frieden in unserer schönen und verrückten Welt, tut Kraft und Entschlossenheit gut. Demut und Dankbarkeit sind recht hilfreiche Haltungen auf den Wegen zu mehr Frieden – auch persönlich.

Ein neues Jahr liegt wieder vor mir, in dem ich Menschen dabei begleiten werde, sich damit zu beschäftigen,

  • wie sie sich verbessern
  • wie sie sich besser verstehen
  • wie sie andere besser verstehen
  • wie sie sich besserer verstehen, beim Verstehen der Anderen
  • wie sie andere besser machen.

Begonnen haben sie alle, wie all die tollen Menschen im letzten Jahr, mit dem Entschluss, etwas anzupacken. Anpacken bedeutet Zuversicht. Oft ist das von Trotz begleitet, einem widerständigen Willen, das persönliche Ruder nicht außer Acht zu lassen.

Danke, schon jetzt! Dank, für all die, denen ich begegnen werde, die mich Teilhaben lassen an deren Anpacken. Mich erstaunten deren Resultate stets. Ich freue mich auf 2025! Und, Anpacken ist mehr als Schall und Rauch einer Silvesternacht.

Eine Schornsteinfegerfigur mit einem übergroßen Kleeblatt vor den Beinen steht vor einem bunten Hintergrund. Wahrnehmen, verstehen und anerkennen steht über der Figur geschrieben.
Viel Glück, Liebe, Friede, Freundschaften, Entschlossenheit und Mut für 2025!

Hochqualifiziert und Bewerbungstraining?

Schwerbehinderte Akademiker:innen nutzen das Angebot der ZAV für sich

Eine Woche dreht sich in Leipzig alles für Akademiker:innen mit Schwerbehinderung um Karriere und berufliche Zukunftsentscheidungen.
Erfahren und fokussiert geht es in dem Bewerbungstraining – inklusive Kamingespräch und Einzelcoaching – aufmerksam um zwölf Teilnehmende.

Interesse geweckt?
Bei Nachfragen zum Format oder einer Teilnahme wenden Sie sich gerne an das Team der
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung
Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker
Villemombler Str. 76
53123 Bonn
Tel: +49 228 50208 2876
Kontakt: ZAV.SBAkademiker@arbeitsagentur.de oder
der
Business Trends Academy (BTA) GmbH
Friedrichstr 94
10117 Berlin
Kontakt: Maxi-Marlen Fleischmann

Wir, das Team, freuen uns bereits auf die nächste Woche in Leipzig: 13. bis 17. März 2023.
Gerne auf bald!

Erfahrungen, Ankündigungen und Auskünft der Vergangenheit finden dich hier: ZAV-Bewerbungstraining.

Ansonsten finden Sie hier aus Juni 2022 informative Zahlen, Daten und Fakten zum Thema Menschen mit Behinderung: Statistisches Bundesamt.

Auf ein Neues!

Zufrieden, dankbar und mit den Meinen bin ich ins 2023 gerutscht.
Das lautstarke Treiben, bereits am Silvestervortag, verriet mir hier, dass es so manche Geister zu vertreiben galt?!

Beruflich blicke ich auf ein Jahr mit 50 Klientinnen und Klienten im Einzelcoaching bei gut 335 Stunden zurück. Glücklich bin ich, ob des Vertrauens und dessen mit diesen Menschen zusammengearbeitet haben zu dürfen! Erfreut bin ich und begeistert über die Wege, die diese gegangen, beschlossen und entschieden haben zu gehen. Dankbar bin für das Vertrauen!

Mehr als 120 Teilnehmende in neun Weiter- und Fortbildungsformaten ermöglichten mir zu erkennen, wie viel man im Lernen lernt – von- und miteinander – und dabei auch Spaß hat. Auch dafür danke ich denen und meinen Kundinnen und Kunden!

Privat bot mir und den Meinen das Jahr gleich zweimal die körperliche Herausforderungen, die eine Corona-Erkrankung bietet. Gemeistert!

Liebevoll erstaunt erlebe ich wie unser Sohn täglich Neues erlebt und eine ganz Menge Quatsch macht. Ihm verdanke ich hier die Zeichnung.
Der gemeinsame Jahresurlaub als Roadtrip zum Adriatischen Meer hat Sehnsucht gestillt und beim Gedanken daran ist diese hell entfacht.

Uns wünsche ich ein gelingendes, glückliches und gesundes Jahr 2023!

Neujahrsgruß 2023: Ein gelingenes und glückliches Jahr 2023! Grundlage hierfür ist eine Canva-Vorlage von Luan Alves [C] Merci!

Mit fröhlichen Grüßen!