Es ist da und … es liegt an uns, was wir daraus machen.
Nach Tagen voll mit Festlichkeiten, Feierlichkeiten und Feiertagsstimmungen – mit und ohne Aufregungen, auch Tristesse, Ungeduld und Abkehr, folgt jetzt der Übergang in den Alltag. Das Neujahr-Abschnittshandeln wirkt. Tradiert ist es – ein Ritual zur Gestaltung.
Aber Alltag?
Ist der überhaupt möglich? Können wir schon von Alltäglichkeit sprechen, mit unseren Erfahrungen mit der Pandemie – heute im Warten auf die Entscheidungen über eine Verlängerung des Lockdowns?
Mir geht es nicht ums Warten, nein! Es wird jetzt und heute Zeit zum Einen meinen Dank auszusprechen an all die Personen und Institutionen, die mir in dem letzten Jahr 2020 ihr Vertrauen aussprachen und mit mir so konstruktiv, mutig, initiativ und fehlerfreundlich zusammengarbeitet haben: Dankeschön – von Herzen!
Zum Anderen gilt es fortzufahren, weiterzumachen, voranzugehen – überlegt, entschieden. Es liegt an mir und uns, wie dieses neue, frische Jahr 21 werden darf.
Mensch, was haben wir das letzte Jahr erfahren können,
wo der Schuh drückt,
wo es richtig gut klappt,
was wir wußten, aber nicht angehen wollten,
wie wir uns brauchten,
wie wir uns verlassen konnten,
wo wir verlassen waren,
wo es auf uns selbst ankam und
wie es um die Liebe steht.
Mich erfreuen diese Erfahrungen und – auch wenn ich mir ein wenig mehr Zeit zum Nachdenken darüber wünsche – ich mag diese nutzen, fürs Heute und Morgen.
So wurde mir das Alltägliche besonders und ich kann wieder ein wenig besser begeistert staunen. Das ist gut.
Es freut mich sehr – nichtsdestotrotz der Pandemie-Situation – ab Kalenderwoche 25 mit dabei zu sein! Der 4. Durchgang der Teilzeit-Qualifizierung beginnt an der Beuth Hochschule für Technik Berlin.
BeuthBonus+ ist eine Teilzeit-Qualifizierung für zugewanderte Akademikerinnen und Akademiker mit ausländischem Hochschulabschluss. Sie bereitet die Teilnehmenden auf den Einstieg in hochqualifizierte Jobs in Deutschland vor. Da das Programm durch Fördergelder finanziert wird, ist die Teilnahme kostenlos.
Diesmal kein Whiteboard oder Flipchart! Online und im E-Learning im 4 Durchgang von BeuthBonus+.
In der Corona-Situation ist die gesamte Weiterbildung erstmalig als komplettes E-Learning-Angebot verfügbar.
Es sind aktuell noch Plätze frei, ein Einstieg ist auch zu einem späteren Zeitpunkt fortlaufend möglich. Interessierte sind herzlich willkommen zu unserer Online-Infoveranstaltung am 12. Juni um 11 Uhr. Bitte vorab Anmeldung per Mail an: iqnw@beuth-hochschule.de
Mit mir können die Teilnehmenden Berufliche Zielfindung und Kompetenzbilanzierung mit Bewerbungscoaching nutzen, um ihren beruflichen Weg informiert, entschieden und gut aufgestellt zu gehen.
Manche sprechen von einer Kunst sich selbst zu erkennen, andere von einem fortwährenden Prozess des Erlebens und einer Ausbildung – dem Wandel des Selbst. Wieder andere sehen die Persönlichkeit als ein Resultat oder gar als feststehende Disposition.
Wie wertvoll eine Auseinandersetzung mit sich und der eigenen Persönlichkeit ist, erlebe ich täglich in meiner Arbeit in Entwicklungsprozessen. Es geht um Gestaltungsspielräume, insbesondere im Zusammenspiel mit anderen Menschen. Unsere Persönlichkeitsmerkmale und geistigen Eigenschaften in Summe verstehen wir als Psyche.
Die Psyche ist wie eine unerschöpfliche Ressource, die es zu bewirtschaften gilt. Diese Aufgabe wird in modernen Gesellschaften an den Einzelnen delegiert.
Cornelius Borck und Armin Schäfer, Psychographien (diaphanes, Zürich-Berlin 2005)
Erfüllen wir die Aufgabe unsere unerschöpfliche Ressource zu pflegen. Nehmen wir die Aufgabe an? Stellt sich diese Frage überhaupt?
Charaktere, Rollen, Masken … im Schauspiel – wir als Person
Wir werden und sind Personen, Persönlichkeiten auf der Bühne des Lebens. So greifen wir zu einer Maske, werden dadurch Jemand, nehmen eine bestimmte Rolle ein, spielen sogar mehrere Rollen. Dies ist sinnvoll, ermöglicht uns etwa im Spiel zu bleiben, darin mitzuwirken, es gestalterisch zu entwickeln, oder dessen Regeln sogar, dem eigenen strategischen Ziel entsprechend, zu brechen. Wir legen die Masken ab, wechseln diese und gelegentlich vergessen wir vielleicht, welche wir noch tragen – oder welche wir tragen wollten.
Wie steht es um die eigene Persönlichkeit?
Werden wir uns und unserer Eigentümlichkeit bewusst, realisieren unsere Besonderheiten und handeln wir intentional!
Zertifizierter Coach für den LINC Personality Profiler
Wer bin ich, was ist echt, wann, und wer möchte ich sein? Fragen die Antworten suchen. Finden wir diese! Seit Februar 2019 biete ich meinen Klientinnen und Klienten den LINC PERSONALITY PROFILER (LPP) an.
Der LINC PERSONALITY PROFILER stellt einen neuen Ansatz im Bereich der Persönlichkeitsanalyse und ‑entwicklung dar. Ein Online-Tool, das auf den psychologisch fundiertesten Modellen beruht und ein sehr differenziertes Profil von Charaktereigenschaften, Motiven und Kompetenzen erstellt. Die individuellen Ergebnisse ermöglichen einen völlig neuen Blick auf die eigene Persönlichkeit und werden so — idealerweise in Verbindung mit einem Training oder Coaching — zum Ausgangspunkt für echte, nachhaltige Weiterentwicklung.
LINC GmbH
Das Lüneburg Institute for Corporate Learning (LINC GmbH) ist eine Ausgründung der Universität Lüneburg und bietet wirtschaftspsychologisch fundierte Instrumente und Weiterbildungen. So kooperiert LINC aktuell mit dem sozialen Netzwerk XING und bietet dessen Premium Mitgliedern eine persönliche Stärkenanalyse, um deren Ergebnisse im Berufsleben zu nutzen.
Ergebnisse des LINC Personality Profiler: Report, Charaktereigenschaften, Kompetenzprofil, Motivstruktur, Kommunitaktion
Onlinebasierte Fragebögen und digital erzeugte Ergebnisreports bieten Aufschlüsse durch eine ganzheitliche Darstellung der jeweiligen Persönlichkeitsstruktur. Orientiert an grundlegenden Persönlichkeitsfaktoren, den fünf beständigen Dimensionen der Persönlichkeit, basiert der LPP auf den Big five: Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit.
Der PERSONALITY PROFILER ist eine zeitgemäße Umsetzung dieses Big-five-Modells in der Praxis. Es eignet sich sehr gut als Arbeitsmittel für ganz individuelle Themen der Persönlichkeit – und für deren willentliche Entfaltung. Strategischen Karrieren sowie persönlichen Entscheidungen bieten die LPP-Resultate einen förderlichen Orientierungsrahmen. Aus unternehmerischer, organisatorischer Perspektive dient das LINC-Tool der Personalentwicklung, bei der Personalauswahl, gezielter Teamentwicklungen oder beim wirksamen Führen.
Schrittweise zu Ergebnissen für Ihre Persönlichkeitsentwicklung.
Sprechen Sie mich gerne auf den Nutzen und die Arbeit mit diesem guten Werkzeug an. Meine Kompetenzen als PERSONALITY PROFILER Coach helfen Ihnen bei Ihrer Persönlichkeitsanalyse und Persönlichkeitsentwicklung! Sie erreichen mich unter Telefon: 0176.210 47 597 (werktags 19 -20 Uhr) vorzugsweise kontaktieren Sie mich bitte via Email:
Es ist immer wieder überraschend hilfreich, welche Erkenntnisse durch Bestätigungen, andere Perspektiven und besondere Hinweise die individualisierten LPP-Ergebnisse ermöglichen. In Coaching und Trainings ist es ein wirkungsvolles Werkzeug. Nicht selten sind die Nutzerinnen und Nutzer mehr als überrascht über die persönlichen Resultate. Manchen gibt es eigene Antworten auf Unbeantwortetes, wieder anderen hilft es entscheidende Fragen zu stellen.
Folgen Sie meiner Einladung – mich wird es freuen, mit Ihnen vertrauensvoll zusammen zu arbeiten.
Ich startete in das Coaching bei Herrn Klußmann mit einer vorsichtigen Idee meiner Wünsche und mindestens ebenso großen Zweifeln bezüglich deren Umsetzbarkeit. Durch vielseitige Ansätze und Anstöße zum Umdenken, gelang es Herrn Klußmann mich und meine Gedanken im wahren Sinn des Wortes zu „aktivieren“. Es gab viel Stoff zum Nachdenken, einiges zum Vordenken, Merksätze für die Zukunft und ein Gefühl dafür, wie sich ein neues Leben anfühlen könnte. Gerade das Fühlen war für mich ein wesentlicher Unterschied im Coaching. Als geborener Kopfmensch, war es für mich eine Bereicherung bestimmte Wege nicht nur theoretisch vorzubereiten, sondern auch Schritte vor- und nachzufühlen. So konnten wir mit viel Humor, aber auch der nötigen Ernsthaftigkeit bestimmte Stolpersteine meines Weges vorwegnehmen. Charakteristisch für die Coachings bei Herrn Klußmann waren für mich außerdem die Bereitschaft sich auf meine Denkweise und mein Tempo einzulassen und den roten Faden (den ich selbst festgelegt hatte) nie aus den Augen zu verlieren. So kann ich heute sagen, dass ich seit mittlerweile einem Jahr zufrieden die Arbeit mache, die ich mir vorgestellt habe und einen Weg dorthin gegangen bin, den ich vorher nicht unbedingt in Betracht gezogen hatte. Vielen Dank dafür!
J. Petke, Diplom-Soziologin und Coach
Nach einer Weile und aus der Situation des unfreiwilligen Homeoffice heraus fanden diese Zeilen noch vor den Osterfeiertagen zu mir. Ich freue mich sehr über J.s Zeilen und darüber, dass sie diese für die Veröffentlichung hier formulierte. Danke!
Nachricht an meine Klientinnen, Klienten, Kundinnen und Kunden und alle die, die diese Zeilen lesen mögen
Medial wie auch durch zahlreiche Gespräche, Texte und Beiträge erfahren wir von Entscheidungen im Umgang mit der globalen Epidemie. Seit letztem Freitag reagieren hier die Berliner Hochschulen und Universitäten mit Verlängerungen der vorlesungsfreien Zeit und dem Verbot von Präsenzunterricht. Bildungsinstitute und Bildungsträger antworten seit heute auf die Entscheidungen und Erlasse des Berliner Senats mit Schließung der Türen für Ihre Teilnehmenden – suchen jedoch nach unproblematischen Lösungen, um Bildungsinhalte erlernbar zu gestalten. Denn, leibliche Kontakte zu reduzieren heißt das Gebot der Stunde!
Was heißt dies für uns? Meine Angebote sind persönliche. Sie
wirkt in der Beziehungsarbeit, im direkten Kontakt – in Interaktion. Denn wir
arbeiten zusammen. Dies bleibt.
Soweit persönliche Umstände und unsere Strukturen es ermöglichen, finden wir Wege für unsere Kooperation für Ihre Ziele!
Diese Wege werden vermittelter stattfinden: online, digital, schriftlich oder telefonisch. Das bedeutet sicherlich Einschränkungen bisheriger Gewohnheiten. Doch offenbaren diese Umstände auch neue Erfahrungen und anderen Nutzen für uns. Lassen wir uns überraschen und bleiben wir so einfallsreich wie bisher!
Daheim … so wirkungsvoller
Viele von uns sind derzeit bereits zur Arbeit daheim. Mich freut, dass ein ehemaliger Kommilitone mit seiner Redaktion für den Workflow Zuhause einen frischen, lesenswerten Guide frei publizierte. Da die Grenzen von Arbeit, Familie und Freizeit im Home-Office eher noch bewusst genutzt und erfahrbar werden, finden auch Arbeitgeber durchaus Leitfäden für Gesundes Arbeiten oder für den Weitblick – die Langzeitperspektive für Smart Home-Technologien. Mit einer Potenzialanalyse zur Arbeitszeit können vor allem kleinen und mittleren Unternehmen, Potenziale zur Verbesserung der Arbeitszeitgestaltung der Beschäftigten nutzen. Die Offensive Mittelstand bietet dafür u.a. ein Online-Tool an. Es dauert ca. 60 Min und bietet Perspektiven, die auch lange Zeit nach Logiken und Handeln der Pandemie wirkungsvoll sein dürfen.
Gemeinsam … nicht einsam aber sozial verantwortungsvoll
Derzeit höre und lese ich viele Sätze die wie folgt beginnen: „In Zeiten wie diesen … „ Mir fällt dazu dies ein:
In Zeiten wie diesen haben wir Wissen, Techniken, Methoden und Informationswege zur Verfügung – ja, wir können erleben, was für Menschen wir sind und was für ein Mensch wir werden können.
Torben Klußmann
… und dann bald, nach dem Rückzug, …. Schmetterlinge
In diesem Sinne wünsche ich uns allen Wohlbefinden, Kraft und Kreativität. Nutzen wir unsere Neugier im Sinne für ein rücksichtvolles Jetzt und ein gutes Morgen – bleiben wir in Kontakt!
Es hat sich gelohnt von Berlin nach Freiburg zu fahren. Am letzten Samstag nach der Mitgliederversammlung des QRC trafen sich nicht nur Mitglieder bis Sonntagnachmittag im Caritas Tagungszentrum zu Themen rund um Coaching.
Der QRC e.V. ist ein Zusammenschluss von Coaches und Beratern. Wir Mitglieder im QRC-Verband wählten vormittags einen neuen Vorstand: Fortan bleibt Frau Isabel Hammermann-Merker die Vorstandssprecherin des Qualitätsring Coaching und Beratung e.V. Das langjährige QRC-Mitglied Herr Jörg Hohlfeld aus Augsburg ist neu im Leitungsteam und jetzt der stellvertretende Vorstandssprecher. Frau Jutta Dinter bleibt die versierte Schatzmeisterin.
Frau Isabel Hammermann-Merker, Frau Jutta Dinter und Herr Jörg Hohlfeld (v. rechts n. links)
Vom Oberbürgermeister stellvertretend richtete Frau Hanna Böhme persönliche und authentisch fröhliche Grußworte an die Teilnehmenden im Saal sowie im Streaming online aus.
„Was willst denn du?“ ?#Coaching ist … die richtigen Fragen stellen. Herzlichen Dank für die Grußworte von Hanna Böhme (Messe Freiburg) beim #QRCKongress 2020 @Verband_QRC und das interessierte, schöne Gespräch zuvor auf der Terrasse der Caritas-Akademie #Freiburg❗ pic.twitter.com/2KHmwL2cI9
Die Fortbildungs-Akademie liegt malerisch gelegen und bietet über große Fensterfronten einen schönen Blick über die Universitätsstadt im Schwarzwald. Doch fokussierten die Themen die Blickrichtung im Raum statt nach draussen. Es ging in den zwei Tagen um Methoden, Austausch, Ideen und ums Feiern von zehn Jahren des QRC e.V. als eingetragener Verein.
Nach den Kongressen in Köln 2018 und Erfurt 2019 erlebte ich die Tage in Freiburg dieses Jahr als deutlich mehr als ein bloßes Zusammenkommen von Mitgliedern eines Verbandes. Thematisch sowohl als auch organisatorisch bot sich vieles an, das eine Spanne von Coaching-Praxis über kollegialen Transfer bis unternehmerische Perspektiven aufzeigte.
Valentin Vollmer berichtete über seine Geschäftsideen im Coaching CoachNow GmbH. Dem Schwerpunkt Führungskräfte widmete sich dann auch und anders der Beitrag von Armin Reusch mit seinen Einblicken ins Fanchise mit GEDANKENtanken GmbH und Leaders Academy.
Ein wenig kurz doch nachhaltig in mehrfachem Sinne lud Domagoj Jilk dazu ein, welche Samen in Coaching und Kommunikation in den Gartenwelten, in der „grünen Branche“ aufgehen können.
Wiederkehrend beeindruckte mich Heiko Veit zum Thema Macht und Einfluss. Heiko lud uns Teilnehmende ein, die Reife von Macht zu erfahren. Seine Sessions sind lohnende, wohldurchdachte Erfahrungen voller Bild- und Körpersprache – wirkliche Einladungen.
Abends im Dallter mit einem eindrucksvollem Blick über die Lichter Freiburgs und einem leckeren Wein in der Kehle hörte und teilte ich lebhafte Geschichten. Welche über gerade frisch betretene eigenen berufliche Wege, von persönlichen wie auch beruflichen Erfahrungen mit Hochsensibilität, Erzählungen aus Coachingausbildungen oder über die Vorlieben bzw. Erlebnisse rings um Comics – oder wie sie oft genannt werden: graphic novels.
Bezeugender Teil einer Systemaufstellung, zu der uns Isabel Hammermann-Merker einlud, wurde ich am Sonntagmorgen. Die eigene Organisation aufstellend mit kritischen Einblicken nutze ein mir lieber Kollege für seine neuen geschäftlichen Pläne. Sein unternehmerischer Purpose stellt sich bei sorgfältiger Zielausrichtung ein. Nachdenklichkeit, engagierte Blicke, Gefühlsäußerungen und ausformulierte Gedanken halfen der eigenen Entscheidungsfindung.
Spontan sprang Ralf Appelt für Mark Kaltenhäuser ein. ACT – die integrierte Anwendung zweier achtsamkeitsbasierter Verfahren im Coaching öffnete Ralf praktisch den Teilnehmenden.
Mich zog es da leider vorzeitig zum Abschluss des Kongresses durch ein sonntägliches Freiburg zum Hauptbahnhof zurück nach Berlin.
Zwei Kongresstage die verbindend wirkten. Danke, all denen, die ich dort traf!
Jetzt ab Montag, den 3. Februar, startet der dritte Durchgang BeuthBonus+ für zugewanderte Akademikerinnen und Akademiker in Berlin an der Beuth Hochschule. Ja, genau die, die demnächst anders heißen wird.
Neuer Name als klares und aktives Zeichen
Historische Quellen belegen, dass der Namenspatron Beuth sich antisemitisch geäußert und auch gewirkt hat.
Meldung der Beuth Hochschule (Link s. unten)
Abgesehen vom Kontext des Namenswandels der Hochschule ist das BeuthBonus-Projekt eine an der Berufspraxis orientierte Ergänzungsqualifizierung für Akademikerinnen und Akademiker. Dessen Erfolge der Durchgänge 2019 feierten dessen Alumni jüngst im Dezember.
Es ist mir eine große Freude auch in diesem Jahr wieder dabei zu sein und mit neuen Teilnehmenden zu arbeiten. Im Coaching und Training der Teilnehmer*innen in deren Veränderungsprozessen wird es mit mir Bewerbungstraining, Gruppen- wie auch Einzelcoaching geben. Wir arbeiten an Selbst-Einschätzungen, auch von persönlichen Ressourcen, Qualifikationen und Kompetenzen und deren Profilierung für den individuellen beruflichen Weg.
Wenn Sie noch ins Programm einsteigen möchten, bewerben Sie sich jetzt! Der Einstieg ist fortlaufend möglich.
Zur Anmeldung für den neuen Durchgang geht es über den Button“Jetzt online bewerben“auf unserer Webseite unterbeuthbonus.beuth-hochschule.de/
aktueller Newsletter von BeuthBonus+
So freue ich mich sehr auf diesen Februar: Der Neustart in mein neues Jahr mit BeuthBonus+ – dessen Teilnehmerinnen, Teillehmern mit der kompetent, herzlich engagierten Crew!
BeuthBonus+: Seit 2013 eine ergänzende Qualifizierung für zugewanderte Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen im Rahmen des Bundesprogrammes „Integration durch Qualifizierung“ (IQ Netzwerk)
Im August 2019 war ich Teilnehmer des ZAV-Bewerbungstrainings für schwerbehinderte Akademiker*innen durch die Business Trends Academy in Köln. Nachfolgend gebe ich eine kleine Rückschau über meine Erfahrungen und kann schon einmal vorwegnehmen, dass ich anderen Personen aus dieser Zielgruppe diese Fortbildungswoche sehr empfehlen kann. Aufgrund meiner Behinderung konnte ich das Referendariat zum Lehrerberuf nicht wie geplant abschließen. Somit stand für mich eine komplette berufliche Neuorientierung an. Langfristig strebe ich eine akademisch geprägte Tätigkeit im Bereich Rechnungswesen an.
Ich bin mit sehr gemischten Gefühlen und geringen Erwartungen nach Köln gefahren, da bisherige Unterstützungsmaßnahmen für meine Reintegration in den ersten Arbeitsmarkt keinen Erfolg gebracht hatten und für Akademiker schlicht ungeeignet waren. Ich bin aber recht schnell davon überzeugt gewesen, dass Frau Christin Streiter und Herr Torben Klußmann echte Profis sind und mit der Zielgruppe „schwerbehinderte Akademiker*innen mit diversen Behinderungen“ gut umgehen können, da sie aus den bisher durchgeführten 9 Trainings selbst gelernt haben und das Training für spätere Teilnehmer*innen wertvoller wird.
Ganz zu Anfang hat Frau Streiter erklärt, dass das Training keine Personalvermittlung und auch keine Jobsuche für die Teilnehmer*innen sein wird. In meinen Worten ausgedrückt, würde ich das in etwa so wiedergeben:
Man muss sich im Vorfeld bewusst sein, dass die Trainer nicht für alle 12 Teilnehmer einen hinsichtlich der studierten Fachrichtung und der behinderungsbedingten Einschränkungen passenden Job in der Tasche haben oder zaubern können.
Wenn man sich dieser Tatsache bewusst ist, kann man unglaublich viel Nutzen aus diesem Training im Sinne Hilfe zur Selbsthilfe ziehen. Ebenso ist es unerlässlich die Unterlagen im Nachgang zu Hause wie ein Vorlesungsskript zu bearbeiten um im Anschluss seine Stellensuche, seine Bewerbungsunterlagen und die gesamte Taktik zu optimieren. Speziell im Telefoncoaching etwa 4 Wochen später hat Herr Klußmann mir sehr viele wertvolle Tipps gegeben und dabei geholfen die Bewerbungsunterlagen optimal zu gestalten. Das Telefoncoaching ist unverzichtbar, weil nur hier einzelfallbezogene Fragestellungen geklärt werden können, für die während der Fortbildungswoche keine Zeit bleibt.
Die Fortbildung war auf einem sehr ansprechenden akademischen Niveau und hat, dadurch dass ausschließlich Akademiker*innen teilgenommen haben, eine sehr angenehme Kommunikation auf Augenhöhe möglich gemacht.
Ich habe für mich viel über Individualität im Umgang mit Behinderungen gelernt. Allen Teilnehmer*innen konnte bewusst werden, dass diese Besonderheiten wichtig sind – somit waren alle Teilnehmer*innen untereinander sehr rücksichtsvoll und das Wir-Gefühl innerhalb unserer Gruppe war außergewöhnlich.
Herr Klußmann hat mich durch eine für mich wichtige Zeit begleitet, in der ich eine für mich erfüllende neue Tätigkeit finden wollte. Sein Seminar und Coaching zum Finden eines neuen Jobs führten dazu, dass ich auf alle Bewerbungen interessiert zu Vorstellungsgesprächen eingeladen wurde. Inzwischen habe ich wieder eine neue Arbeit gefunden, gut 3 Monate nach dem Seminar. Das ist mit einer Behinderung, Blindheit, nicht die Regel. Herr Klußmann hat sich auf mich und die Blindheit eingestellt und mir wertvolle Tipps rund um die Bewerbung und das Vorstellungsgespräch gegeben. Ich habe von ihm eine kompetente Unterstützung erhalten, die mich dennoch selbständig agieren ließ.
Auch wenn man selten darüber spricht, wird es wohl in jeden Leben einmal Phasen geben in denen eben nicht alles rund läuft. Dann denkt man oftmals, dass man da alleine durch muss und je nach Situation sollte man das wahrscheinlich auch erst einmal versuchen. Aber dabei nicht vergessen auf die kleine Stimme zu hören, die sagt, dass man Hilfe von außen braucht. Lange habe ich diese Stimme überhört, bis ich von der ZAV ein Angebot zu einem Bewerbungsseminar bekommen und zum Glück zugesagt hatte. Denn ansonsten hätte ich nicht nur verpasst einige Strategien kennenzulernen, um wieder Schwung in den Bewerbungstrott zu bekommen, sondern ich hätte das Coaching und insbesondere Herr Klußmann nicht kennengelernt. Ich weiß nun, wie man ein Anschreiben mit Passion formulieren kann, welche Fragen ein Arbeitgeber aufgrund meiner Behinderung haben könnte, wie ich mich innerhalb von nicht einmal 5 Minuten vorstellen kann, ohne einfach den Inhalt meines Lebenslaufs zu wiederholen und wie ich auf andere wirke, denn wenn man den künftigen Arbeitgeber erst einmal von sich überzeugt hat, dann ist auch eine Behinderung nicht mehr wichtig. Die Zeit der Ungewissheit ist wesentlich leichter zu überstehen, wenn man jemanden kennengelernt hat, der einem zur Seite steht, einen stärkt und dennoch die richtigen Fragen stellen kann, damit man erkennt wie und vielleicht warum man sich selber blockiert, da zwar die Gespräche oftmals persönlich werden, aber Herr Klußmann die eigenen Fragestellungen neutraler betrachten kann und somit eher die eigentliche Fragestellungen erkennt. Seine Art und Weise sorgt für den persönlichen Fortschritt, ohne eine Überforderung und mit einer Spur Humor, wenn es die Situation zulässt. Er hat einen vollen Werkzeugkasten und wenn man sich darauf einlässt, dann können tolle Dinge passieren und man merkt erst später, was da eigentlich gerade passiert ist.
Danke Herr Klußmann, dass wir uns über den Weg gelaufen sind, denn ohne Sie wäre ich nicht so mit meiner Situation umgegangen und nun so gestärkt, wie ich es bin.
J. Matzke, Volljuristin, zum ZAV-Bewerbungstraining mit Coaching im Juli 2018 für die Business Trends Academy